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Custom Boardshape 1
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| Doch bevor man anfängt benötigt man das richtige Material.
Hier gibt es große und qualitative Unterschiede, die das Endergebnis wesentlich beeinflussen können. Bereits am Kern zu sparen
ist nicht besonders empfehlenswert. Wer unter dem Aspekt "billig" baut, wird unter Umständen auch ein ähnliches Endergebnis vorfinden.
Natürlich spart man beim Custom ein paar Blaue, dies sollte aber nicht die primäre Motivation sein. Wer zusätzlich keinen Spaß an der
handwerklichen Arbeit hat, sollte die Finger vom Selbstbau lassen und sich ein Board bei den diversen Customschmieden bauen lassen.
Einige Customschmieden bieten auch Bausätze an (z.B. Tomahawk), die man sich individuell zusammenstellen lassen kann.
Es gibt viele Möglichkeiten ein Board zu bauen. Ich würde jedem Einsteiger die klassische Bauweise empfehlen. Hier wird das Board
aus einem gestringertem Polyurethan Kern geshaped, anschließend im Ober und Unterwasserschiff laminiert und nach Einbau der Kästen
gefinished. Diese Bauweise ist relativ unkompliziert und kann auch in der heimischen Garage durchgeführt werden. |
| Das Board, was im Folgenden geshaped wird, ist ein TwinTip.
Es besitzt 160cm Länge und 40cm Breite. Der Shape eines TwinTips ist für den Anfang etwas schwieriger, da man 4 Viertel des Boards
identisch gestalten muß. Bei Direktionals hingegen, muß einen Fehler nur auf die gegenüberliegende Seite übertragen werden,
um wieder Symetrie ins Brett zu bekommen.
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Als erstes werden Schablonen von der Outline und dem
Unterwasserschiff aus 3mm Presspappe angefertigt. Harmonische Kurven bekommt man z.B durch GFK Segellatten
oder Leisten. Wichtig ist, daß die Schablone mit ein paar Millimeter Abstand zur eingezeichneten Linie ausgesägt wird,
da man die Stichsäge nie ruhig führt. Die Kurve wir dann per Hand eingeschliffen. So bekommt man ein fast perfekte Biegung. |
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Der PU Kern besitzt nur eine grobe Form. Er hat eine derbe Schicht,
die erst mit dem Hobel abgezogen werden muß. Man fängt mit dem Unterwasserschiff an. Es ist gar nicht so einfach mit dem Hobel eine
ordentlich Oberfläche zu schaffen. Als Anfänger sollte man daher die letzten 3-5mm bis zur entgültigen Oberfläche immer mit einer
Handraspel shapen (siehe Fotos weiter unten, Handhobel mit Raspel aus dem Baumarkt). |
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Nachdem man eine gerade und saubere Fläche im Unterwasserschiff
eingeschliffen hat, zeichnet man gut sichtbar die Outline mit Hilfe der Schablone auf den Blank. |
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Hier gehts zum Laminieren |