Arnold 1-10 Beiträge

Anmeldungsdatum: 12.06.2008 Beiträge: 2

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Verfasst am: 13.06.2008, 14:38 Titel: Underground FLX 135x41 2008 |
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Moin,
hier ein kleiner Testbericht vom Underground FLX 138x44:
Ich bin schon seit einiger Zeit auf der Suche nach einem Board, was bei meinen 95kg auch bei etwas schwächeren Winden Spaß bringt. Von den Boards die ich bisher getestet habe brachte keins die Leichtwind-Performance die ich haben wollte, und sobald der Wind zum fahren reichte war der Fahrkomfort oft zum abgewöhnen.
Das FLX 138x44 ist als Leichtwindboard konzipiert und hat aus diesem Grund nur 2,5 cm Rocker sowie ein monokonkaves Unterwasserschiff (die übrigen Underground Boards der FLX Serie mit Ausnahme des zweiten Leichtwind-Shapes, dem FLX 144x46, haben 3,8 cm Rocker und ein quadrokonkaves Unterwasserschiff). Weiteres zur Ausstattung des Boards etc. siehe http://famousfrank.com/underground-kiteboards/flx/FLX-138x44_534.html
Als ich zum ersten mal mit dem Board am Strand ankam war so wenig Wind, das ich mit meinem 14er Vegas 08 normalerweise nicht rausgegangen wäre - andere deutlich leichtere Fahrer waren zwar am fahren, konnten mit ihren 13er und 16er Schirmen keine Höhe halten - also die idealen Testbedingungen!
Die erste positive Überraschung kam schon kurz nach dem Wasserstart: Jeder kennt bei zu wenig Wind die Situation, wenn man den Kite zum Wasserstart nach unten lenkt, ein paar Meter gleitet, aber dann beim Kite hoch lenken wieder aus dem Gleiten kommt. Hier glitt das FLX 138x44 einfach weiter, obwohl ich kaum Zug auf den Leinen hatte. Es ist schon beachtlich, mit wie wenig Druck im Kite man mit dem 138x44 noch in Gleitfahrt die Höhe halten kann - im Flautenloch untergehen oder auf tiefen Raum-Kurs abfallen müssen: Fehlanzeige. Das passiert mit dem FLX 138x44 nur dann, wenn der Kite kurz davor ist vom Himmel zu fallen. Höhelaufen kann das Brett auch richtig gut, ich war der einzige von drei Leuten auf dem Wasser der Höhe ziehen konnte und zwar mühelos.
Trotz der hohen Breite und der flachen Bodenkurve hatte ich bei dem vorherrschenden Kabbelwasser nicht das Gefühl mir die Fußgelenke nachhaltig zu beschädigen (wie bei anderen Testkandidaten) - im Gegenteil: Das Board fuhr sich wesentlich angenehmer als andere um die 40cm breite Boards die ich getestet habe, was wahrscheinlich auf den hohen Flex und die weichen Footpads zurückzuführen ist. Bei kleinen Chop-Hops klebt das Brett nicht am Wasser fest, und das Board während der Fahrt zu switchen ist auch kein Problem. Kurzum: Das Brett konnte nicht nur gleiten und Höhe laufen, sondern hat auch Spaß gebracht.
Da ich bei unkonstanten Windverhältnissen nicht dauernd Bretter tauschen will, habe ich das Board noch ein weiteres Mal bei etwas mehr Wind (14er Vegas angepowert, siehe Bilder) getestet. Ergebnis: Es funktioniert. Es kostet zwar etwas mehr Kraft das Board bei zunehmendem Druck über die Kante auszubremsen, aber das Board bleibt kontrollierbar. Außerdem merkt man, das das Board durch die flache Bodenkurve nicht so frei gleitet wie konventionelle, nicht auf Leichtwind ausgelegte Twintips. Auch beim Carven in den Wellen will der Leichtwind-Shape etwas mehr getreten werden.
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Fazit:
+ Ein Board mit ausgezeichneter Leichtwind-Performance bei hohem Spaßfaktor
+ bleibt auch bei zunehmendem Wind kontrollierbar
(-) Bei viel Wind gleitet ein nicht-Leichtwind Board für gewöhnlich freier
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Arnold 1-10 Beiträge

Anmeldungsdatum: 12.06.2008 Beiträge: 2

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Verfasst am: 13.06.2008, 14:41 Titel: Korrektur |
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Der Titel ist leider falsch und muss richtig heissen:
Underground FLX 138x44 2008
Lieber Moderator, bitte fixen! Danke. |
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Lasse 150-200 Beiträge

Anmeldungsdatum: 19.06.2006 Beiträge: 154

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Verfasst am: 23.06.2008, 20:16 Titel: Erfahrungen im Wettkampfgeschehen |
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Ich bin seit gestern zurück von der Seat Kitesurftrophy 2008 in Weissenhaus. Am Samstag war genug Wind damit die Junioren Wertung gestartet werden konnte.(Leider nicht beendet)
Anlässlich meines ersten Wettkampfes gab mit Frank das 138er Flx 08 mit um auch bei wenig Wind gut fahren zu können. Ich dachte zunächst nicht es zu benutzen, da ich dachte ein ungewohntes Board würde mich eher einschränken. Aber ich probierte es vor den Heats ein paar Runden aus und siehe da es gefiel mir sehr.
Ich fahre normaler weise das UG Flx in 128 und 132. Ein immenser Unterschied. Ich konnte damit sehr gut die Höhe halten und back to blinds, sowie blindjudges.
Ebenso war ich überrascht, das obwohl es echt ne nummer Größer ist, ich damit fahren konnte wie mit meinem 132er. Dazu kam das Blindlandungen nochmal ne ganze Nummer sicherer wurden.
Danach ging der Wettkamp los. Ich fuhr zunächst mit meinem 132er los, kam aber nach einem Schlag sofort zurück gerannt und schnappte mir das 138er
Ich qualifiziert mich mit meinem Heat für das Viertelfinale und setzte mich gegen meinen Konkurrenten durch. Ohne das 138er wäre das um einiges stressiger geworden. Ich musste letztendlich nur 2 mal höhe laufen und das nur da ich einen Trick nach dem anderen machte. Mit dem 132 hatte ich nach dem besagten Schlag schon ohne einen Trick höhe verloren.
Fazit:
Das 138er ist ein klasse Leichtwindboard. Das extrem früh losgeht und dennoch auch zum Reisen nicht zu klein ist. Trotz seiner Größe schränkt es auch bei Wakestyle nicht ein.
Ich kann es auch Anfängern empfehlen, oder Leuten die die Gerade in den Wakestyle bereich einsteigen. Ich für meinen Teil werde zusehen, dass ich das Board mein Eigen nennen darf.
 _________________ www.lasse-schneppenheim.com
Underground, Slingshot, NPX, Jimdo
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